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Edelgeranien – beliebt und bekannt als Balkonpflanze

Die Edelgeranie gehört zu den Geranienarten, die sehr beeindruckend in ihrem Wuchs und ihrer Blüte sind. Sie versprühend während ihrer Blüte einen intensiven und angenehmen Duft.

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Im Volksmund ist die Edelgeranie, lat. Pelargonium, nur al Geranie geläufig, weil sie die Pflanzen dieser Gattung alle ähneln und hier vom Laien kein Unterschied gemacht wird. Die Edelgeranie gehört, wie weitere 200 Arten auch, zu den Storchschnabelgewächsen. Ursprünglich aus Süd- und Ostafrika stammend hat sich die Edelgeranie in unseren Breitengraden voll etabliert. Sie hat viele Liebhaber gewonnen und ist als hängende oder stehende Variante erhältlich.

Edelgeranien – pflanzen & pflegen

Gerade oder besser gesagt nicht nur wegen seines bezaubernden Duftes ist der Duftjasmin ein beliebter Strauch für heimische Gärten und Parkanlagen. Zusätzlich lockt sein intensiver Geruch zahlreiche Bienen an, was jeder Gärtner aus ökologischen Gesichtspunkten zu schätzen weiß. Wer Kinder hat, sollte darauf achten, eine Sorte vom Duftjasmin zu wählen, die nicht giftig ist.

Standort – sonnig bis halbschattig

standort Am wohlsten fühlt sich die Edelgeranie, wenn sie ein halbschattiges Plätzchen hat. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie im Kübel angepflanzt wurde oder direkt im Garten. Sonne verträgt die Geranienart schon, allerdings sollte sie nicht die pralle Mittagssonne treffen. Übrigens sollte der Standort auch etwas windgeschützt sein, denn Zugluft verträgt die Edelgeranie nicht wirklich.

Pflanzenabstand – etwa 15 bis 20 cm

pflanzenabstand Wer mehrere Edelgeranien nebeneinander pflanzt, sollte unbedingt darauf achten, dass diese ungefähr 15 bis 20 Zentimeter auseinanderstehen. Nur so kann sich die krautig wachsende Geranienart richtig entfalten. Wichtig ist der Abstand auch, selbst wenn er sich im ersten Moment groß anhört, in Blumenkästen oder Pflanzkübeln.

Wuchshöhe – ca. 35 cm

wuchshoehe Edelgeranien können eine Höhe von 35 Zentimetern erreichen. Dabei kommt es natürlich auch darauf an, ob eine hängende oder stehende Art eim Kauf gewählt wurde. Aus diesem Grund eignen sich Geranien im Übrigen auch hervorragend als Kübel- oder Balkonpflanzen.

Duftzeit – April bis Oktober

duftzeit Hauptsächlich bilden Edelgeranien von April bis Oktober ihre Blüten aus. Es sind immer wieder Neue zu sehen, sobald ein paar alte verblühen. Damit die Pflanze genügend Kraft hat, um neue Blüten auszubringen, empfiehlt es sich die verwelkten Blüten zu entfernen.

Pflegeaufwand – gering bis mittel

pflegeaufwand Einmal richtig gepflanzt benötigen Edelgeranien nicht viel Pflege. Lediglich das Abzupfen der verwelkenden Blüten kann etwas zeitaufreibend sein. Zusätzlich benötigt sie nur ab und zu das Gießen, wenn nicht genug Regen fällt oder sie trockensteht, wie beispielsweise unter einem Vordach.

Wasserbedarf – gering

waesserung Geranien im Allgemeinen und dazu zählen auch Edelgeranien, benötigen nicht viel Wasser. Ihnen reichen im Normalfall die Regenmengen aus. Zugießen ist nur dann erforderlich, wenn eine Zeit lang kein Regen fällt oder sie geschützt stehen und der Regen sie deshalb nicht erreicht. Vorsicht ist aber trotzdem geboten, denn Staunässe vertragen Edelgeranien nicht und diese kann sich auch bei massivem Regen bilden. In dieser Hinsicht lieber vorsorgen und bei einer Pflanzung im Kübel oder im Balkonkasten für einen effizienten Wasserablauf sorgen, beispielsweise durch kleine Löcher im Boden.

Lebensdauer – ein- bis mehrjährig

lebensdauer Edelgeranien gibt es in unterschiedlichen Züchtungen, weshalb keine genaue Aussage bezüglich der Lebensdauer möglich ist. Einige Arten sind einjährig, andere dagegen erfreuen ihren Besitzer über mehrere Jahre mit ihren Blüten. Gerade Balkonkastenpflanze oder Kübelpflanze kommen häufig einjährige Edelgeranien zum Einsatz.

Edelgeranien überwintern

winterhart Handelt es sich bei der ausgewählten Art der Edelgeranien um eine mehrjährige, so sind ein paar Vorbereitungen für das Überwintern notwendig. Dabei muss der Gärtner zwischen zwei Varianten unterscheiden, der Überwinterung von Kübelpflanzen und der im Garten. Bei Kübelpflanzen gestaltet sich die Wahl für ein geeignetes Winterquartier einfacher, denn sie sind einfach in einen Raum zu bringen, der Mindesttemperaturen von fünf bis zehn Grad Celsius aufweist. Hell sollte es außerdem sein, weshalb sich Kellerräume, sofern sie über kein Fenster verfügen, nur bedingt eigenen. Bei Edelgeranien im Garten gestaltet sich das Überwintern etwas aufwändiger, denn sie sind im Herbst auszugraben und in einen Topf zu pflanzen. Erst im April oder Mai, wenn die Temperaturen nicht mehr unter zehn Grad fallen, ist ein Ausbringen wieder möglich. Wer Edelgeranien dunkel überwintern möchte, kann dies versuchen, normalerweise klappt es auch ganz gut, wenn sie nicht gegossen werden.

Vermehren vom Edelgeranien

Die Vermehrung von Edelgeranien durch Samen ist für den Laien nicht geeignet, da sie nur selten Erfolg hat. Anders sieht es hingegen mit der Stecklingsvermehrung aus. Sie ist simpel und nicht aufwändig, weshalb sie auch nicht geübte Gärtner durchführen können. Der Herbst ist grundsätzlich die beste Zeit um Stecklinge von Edelgeranien zu schneiden. Ideal sind etwa zehn Zentimeter lange Stängel, deren Entnahme direkt an der Achse eines Blattes erfolgt. Den Steckling danach schräg einschneiden, wie es bei Schnittblumen üblich ist und über den Winter trocken lagern. Im Frühjahr dann hell und warm platzieren.

Düngen und Pflanzsubstrat

Die richtige Erde im Pflanzloch ist wichtig für ein prächtiges Gedeihen von Edelgeranien. Spezielle Geranienerde ist im Fachhandel ohne Probleme erhältlich oder lässt sich auch online bestellen. Ideal ist ein Substrat, dass durchlässig ist und auch Komposterde enthält. Deswegen verwenden viele auch nur Komposterde, welche aber dann mit einem Dünger zu versehen ist, der in bereits angemischter Geranienerde bereits inklusive ist.
 
Beim Düngen brauchen Edelgeranien ausreichend Wasser, um die darin enthaltenen Nährstoffe auch aufnehmen zu können. Zu häufiges Gießen schadet aber den Wurzeln. Im schlimmsten Falle steht ein Befall mit Wurzelfäulnis an. Wer zusätzlich düngen möchte, kann dies vor allem während der Blütezeit tun, hier benötigen Edelgeranien mehr Energie als in den anderen Monaten.
 
Edelgeranien gehören zu den stark zehrenden Pflanzengattungen, weshalb immer ausreichend Nährstoffe im Boden vorhanden sein sollten. Bewährt hat sich hier ein Langzeitdünger, der in Form von Stäbchen oder von Flüssigkeit in die Erde eingebracht wird. Wer das Wachstum zusätzlich fördern möchte, sollte einen stickstoffhaltigen Dünger verwenden. Notwendig ist dieser nicht, aber er fördert das Ausbringen von Blüten.

Krankheiten und Schädlinge

Leider sind Edelgeranien, genauso wie alle anderen Geranienarten auch, besonders anfällig für Schädlinge und Krankheiten. Besonders oft ist ein Befall mit Blattläusen zu verzeichnen. Diese lassen sich entweder effektiv mit dem Aussetzen bestimmter Käfer oder mit chemischen Schädlingsmitteln bekämpfen. Zusätzlich kommt es häufig zu folgenden Erkrankungen und Schädlingsbefällen:
 

  • Stecklingsfäule (Schwarzfärbung der Stängel)
  • Spinnmilben
  • Graufäule (graue bis schwarze Flecken auf den Blättern)
  • Bakterienwelke (ölige und durchsichtige Flecken auf den Blättern)
  • Pilzinfektionen – ansteckend! (Blätter bekommen einen gelben Farbton)

 
Mit den meisten Erkrankungen können Edelgeranien alleine umgehen, aber eine Bekämpfung ist teilweise effektiver, bevor sie sich auf weitere Pflanzen ausdehnt. Spezielle Mittel dafür sind im Fachhandel bestellbar. Lediglich zwingend notwendig ist eine Behandlung bei einem Pilzbefall, weil sie ansteckend ist. Hier am besten sofort bei einem Verdacht die Pflanze isolieren und erst dann den Befall bekämpfen.